Elektroautos, CDU, SPD, TUEV, TÜV

September 26, 2018

Lesen Sie hier, warum Elektroautos in Deutschland so teuer sind und warum die Elektromobilität (auch E-Auto, E-Mobil oder Elektromobil) in Deutschland keine Zukunft hat. Ist das Elektroauto in Deutschland noch zu retten?

Abendpost hat bereits zum Thema Auto und Verkehr in Deutschland berichtet, wie sich das Regime von CDU und SPD am Auto gesund verdient.

Auch in Deutschland ist eine Demokratie denkbar, nicht mit CDU oder SPD, aber vielleicht in ferner Zukunft, gemeint ist eine echte Demokratie mit Volksentscheiden auf Bundesebene, um das in fast 70 Jahren ausgebaute deutsche Bürokratie Monster im Bereich Auto & Verkehr abzubauen.

Um nur einige Vorschläge zu nennen: Führerscheinprüfungen sollten von Fahrschulen durchgeführt werden (also ohne TÜV), Wegfall der Kfz-Steuer, Wegfall der HU-Pflicht, Wegfall der Eintragungspflicht für Tuning-Umbauten.

Warum sind Elektroautos in Deutschland so teuer?

Warum sind Elektroautos in Deutschland so teuer? In anderen Ländern wie z.B. Indien gibt es Neuwagen (Benziner) schon ab 2.000 Euro.

Zum einen liegt es an den Löhnen in der Metallbranche, die mit die höchsten Löhne bezahlt, also weit über dem Mindestlohn. Das natürlich nicht freiwillig, denn in Deutschland sind Erpressungen durch Gewerkschaften immer noch legal. Hier ist auch in Zukunft keine Besserung zu sehen, immerhin gehen Lobbyisten der Gewerkschaften im Bundestag ein und aus. Stellt man sich vor, das in der Metallbranche Löhne wie in anderen Branchen bezahlt wird, würden auch viel mehr Menschen in Arbeit kommen.

Zum anderen die Managergehälter bei den Autobauern. Volkswagen zahlt dem ehemaligen Mitarbeiter ("Manager") Martin Winterkorn ein Ruhegahlt von 3.100 Euro pro Tag. Das muss jeder Käufer eines Volkswagen mitbezahlen.

Weiter kassiert das deutsche Regime an jedem gezahlten Lohn (Lohnsteuer) bis zu 45 % (Spitzensteuersatz).

Nicht zu vergessen der Solidaritätszuschlag ("Soli") mit 5,5 %, zuerst gedacht als Ausgleich für die Kosten für den Zweiten Golfkrieg 1991 (16,9 Milliarden DM), später fü,r die Kosten der deutschen Einheit (1,3 bis 2.0 Billionen Euro), denken sich Politiker von CDU und SPD immer neue Verwendungen aus, um den Soli auch nach über 25 Jahren nicht abschaffen zu mïssen.

Dann kommt noch die staatliche Arbeitslosenversicherung (3 % vom Bruttolohn), um irgendwann im Falle einer Arbeitslosigkeit ein paar Monate ein Bruchteil von den eingezahlten Beiträgen zu erhalten.

Bei jedem Verkauf eines Neuwagens fallen wieder Steuern an, hier die Umsatzsteuer von 19 %, das sind bei einem Neuwagenpreis von 10.000 € rund 1.600 Euro, bei 20.000 € schon 3.200 Euro.

Jedes Kraftfahrzeug muss in Deutschland versichert sein, so kassiert das deutsche Regime wieder: Diesmal an der Versicherungssteuer von 19 %, weiter zahlt auch die Finanz- und Versicherungsdienstleistung mit die höchsten Gehälter.

Bei Autos mit konventionellem Benzinmotor plapperte der stellvertretende Diktator von Deutschland, Sigmar Gabriel (SPD), im August 2016, das bei einem fallenden Benzinpreis die Spritsteuer erhöht werden solle...

Auch bei Elektroautos ist zu beachten, das auch die Energiebranche (Energieversorgung) mit die höchsten Gehälter zahlt.

Die Kfz-Steuer aus der Steckdose: Auch wenn das Regime Käufern von Elektroautos die Kfz-Steuer für einige Jahre erläßt, so fallen doch beim Strompreis mehr Steuer und Abgaben an, als beim Strom selbst (siehe So setzt sich der Strompreis zusammen).

Ist das Elektroauto noch zu retten?

Zunächst sollten alle an einem Strang ziehen, statt die Eigenbrödlerei jedes einzelnen Autoherstellers. Die Automobilhersteller sollten alle zusammenarbeiten, auch mit den Technischen Universitäten (TU).

Statt das deutsche Regime (CDU und SPD) mit hunderttausenden von Euros zu schmieren, sollten auch die Großspender BMW und DAIMLER vielleicht etwas mehr Garantie für ihre Fahrzeuge bieten, als 1 Euro Kugelschreiberhersteller.

Um das Gewicht der Elektroautos zu reduzieren, sollte man die Karosserie aus recyceltem Kunststoff herstellen, was auch die Müllberge von Joghurtbecher, Plastikflaschen und Plastikverpackungen reduziert.

Statt Milliarden in Ladesäulen zu stecken, sollte man es jedem erlauben, eine Ladesäule zu betreiben und den Strom zu verkaufen.

Bereits die Bundesnetzagentur hat Stromkunden auf steigende Kosten wegen der wachsenden Zahl an E-Autos gewarnt (um die geplanten Ladesäulen für Elektroautos mit Strom zu versorgen). Derzeit sind bis 2020 rund 70.000 Ladepunkte und rund 7.100 Schnellladesäulen geplant. Die geplanten Kosten belaufen sich auf mehr als 30 Milliarden Euro. Die Bundesregierung will 300 Millionen Euro an F¨rdermittel für neue Ladesäulen für Elektroautos bereitstellen. Und natürlich wird der Strom an den Ladesäulen auch nicht kostenlos sein.

Auch die von CDU privatisierten Rastanlagen wollen abkassieren, so gab 2016 der Raststellenbetreiber Tank&Rast bekannt, vom Bundesverkehrsministerium Mittel für Ladestationen zu bekommen. Am Strom verdienst Tank&Rast nochmal und an den Sanitäranlagen nochmal und an den Tankstellen-Pächtern nochmal.

Nach einer Umfrage wollen 80 Prozent der Elektroautobesitzer ihr Elektroauto zuhause an der heimischen Steckdose laden. Der Bundesverband eMobilität empfiehlt dafür eine sogenannte Wallbox für bis zu 10mal schnelleres Laden. Die Kosten dafür liegen zwischen 1.000 und 2.000 Euro incl. Montage. Rabatte bei den Steuern und Abgaben sind beim Strompreis für Elektroautos nicht geplant.

Zukunft der Elektroautos und Wechselakkus

Sollte sich bei den o.a. Kosten etwas tun, sind neue Elektrowagen für 5.000 Euro denkbar und durchaus realisierbar.

Immer noch ist die Reichweite von Elektroautos eines der Knackpunkte. Statt die Elektroautos bei Langstrecken stundenlang an der Tankstelle zu laden, wären Wechsel-Akkus denkbar. Auch hier sind gemeinsame Entwicklungen sinnvoll, weil keine Tankstelle dutzende von Akkus bereitstellen kann, sondern nur eine Sorte von Akkus oder vielleicht zwei Sorten: Für PKW und LKW.

Statt Milliarden in Ladestationen zu investieren, sollte man Wechselakkus an jeder Tankstelle anbieten. Öl- und Stromkonzerne können hier die Akkus aus Erneuerbaren Energien laden, statt in Hochzeiten Strom ins Ausland zu verschenken. Damit müssen keine Windräder mehr abgeschaltet werden, weil nachts bei Wind zu viel Strom produziert wird. Wechselakkus ermöglichen praktisch unendliche Reichweite. BWM und Mercedes halten von dem Vorschlag nichts, denn damit fallen die Einnahmen aus der Batteriemiete weg. Renault wollte dieses Prinzip schon vor zehn Jahren einführen, scheiterte aber am Widerstand der deutschen Automobilbauer. Toyota plant bereits Modelle mit Wechselakkus — Wechselakkus gibt es dann bei jedem Toyotahändler. Im Ausland funktionieren Wechselakkus bereits: Indien, Japan und China machen es den Europäern vor.

Wenn sich an den o.a. Punkten nichts ändert, hat das Elektroauto in Deutschland keine Zukunft.

Zukunft der Elektroautos sind Feststoffakkus * Update *

Die aktuelle E-Autos mit Lithium-Ionen-Akkus sind eine Todgeburt oder zumindest eine Übergangslösung für die kommenden 4-5 Jahre. Dann werden die veralteten Elektroautos so schwer zu verkaufen sein, wie heute die alten Diesel.

Die Lithium-Ionen-Akkus sind zu teuer, bieten zu wenig Reichsweite und brauchen zu lange, um aufgeladen zu werden. Nicht umsonst will keiner in die Produktion dieser veraltete Technik in Europa investieren und so beziehen die Autobauer ihre Batterien aus China & Co.

Die Zukunft gehört den bald preiswerteren Feststoffakkus. Mit ihnen sind Reichweiten von 600 bis 800 Kilometer möglich. Innerhalb von wenigen Minuten ist der Akku wieder voll geladen (an Schnellladestationen). Nachteil wird sein, das man ihn nicht mehr zuhause laden kann. Wenn dann noch die Strompreise in Deutschland sinken, ist es die Zukunft.

Traurig ist, das nazu alle Autohersteller ihre eigene Suppe brauen - Statt gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Das würde nicht nur die Entwicklung schneller voranbringen, sondern auch die Kosten senken und die Marktreife schon in wenigen Jahren ermöglichen. Mit einer gemeinsamen Batterieproduktion in Europa wäre der Akku nicht mehr das teuerste Bauteil eines Elektroautos.

Die Zukunft der großen deutschen Automobilhersteller von Volkswagen bis Mercedes oder BMW ist Geschichte. Die meisten werden in wenigen Jahren verschwunden sein. Schon heute produzieren viele kleine Hersteller ihre eigenen Elektroautos...

Bundesregierung kein Interesse an E-Autos

2016 beschloss die Bundesregierung unter CDU/CSU und SPD auf E-Autos zu setzen, das in Zukunft mindestens 20 Prozent der Fahrzeuge in ihrem Furtpark E-Autos sein müssen.

Im Mai 2018 fuhren nur 2,1 Prozent der Fahrzeuge in Fuhrpark der Bundesregierung elektrisch.

Ausgerechnet der Verkehrspolitiker Stephan Kühn von den GRUENEN sprach von "peinlichen Zahlen". War es doch auch die GRUENE Politikerin Sylvia Löhrmann, die im April 2017 heimlich von einem dicken Audi A8 in einen Hybridauto wechselte, um damit zum Wahlkampftermin zu fahren (Artikel und Foto → hier).

—av—